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Übersetzung - Handbuch eZ Publish 4.4 - Content

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Falk Fischer

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Beiträge: 8

Samstag, 01. Januar 2011 17:30:53

2.3.2 The content class (Inhaltsklassen)
Ein Content-Klasse ist eine Definition einer beliebigen Datenstruktur. Sie speichert keine aktuellen Daten. Eine Content-Klasse besteht aus zusammen hängenden Attributen. Die Eigenschaften eines Attributs werden bestimmt durch den Datentyp, der für das jeweilige Attribut gewählt wird. Durch die Kombination verschiedener Datentypen, können komplexe Datenstrukturen präsentiert werden. Die folgende Abbildung zeigt die Anatomie des Inhaltes einer Klasse namens "Artikel", die eine Datenstruktur zur Speicherung von News definiert. Die zu speichernde Struktur (Klasse) besteht aus den Attributen Titel, Einführung in Text(Intro) und dem eigentlichen Textkörper (Body) des Artikels. (siehe Abbildung 2.4)

Eine eZ Publish Distribution kommt mit einer Reihe von Allzweck-Klassen. Diese sind für typische Web-Szenarien entworfen. Beispielsweise definiert die Standard-Klasse „image class“ eine Struktur für die Speicherung von Bilddateien. Die zu speichernde Struktur der Atribute (Klasse) besteht aus dem Namen des Bildes, der eigentliche Bild Datei, der Bildbeschriftung und einem alternativen Bild-Text. Die eingebauten Klassen lassen sich auf die speziellen Bedürfnisse anpassen. Darüber hinaus ist es möglich, vollständig neue und benutzerdefinierte Klassen zu schaffen. Content-Klassen können in der Administrationsoberfläche einfach erstellt, geändert und entfernt werden.
Wenn eine Content-Klasse entfernt wird, gehen mit ihr alle Instanzen (Bestandsdaten) dieser Klasse verloren.
{Eine Klasse ist sehr frei ausgedrückt ein Layoutschema, das definiert welche Daten unter einem Namen erfasst werden sollen}
Der folgende Screenshot zeigt die Schnittstelle zum bearbeiten der Klasse <Article>.
(siehe Abbildung 2,5)
Eine Content-Klasse besteht aus folgenden Elementen:
- Name
- Identifier
- Object name pattern
- URL alias name pattern
- Container flag
- Default sorting of children
- Default object availability flag
- Attributes

Name <Name>
Der Name ist ein benutzerfreundlicher Name (frei wählbare Beschreibung) für die Speicherung der die Datenstruktur der Klasse beschreibt. Ein Klassen-Name kann aus Buchstaben, Ziffern, Leerzeichen und Sonderzeichen bestehen. Die maximale Länge beträgt 255 Zeichen. Zum Beispiel: wenn eine Klasse eine Datenstruktur zur Speicherung von Informationen über Studenten definiert, würde der Name der Klasse höchstwahrscheinlich "Graduate Student " lauten. Dieser Name wird in verschiedenen Klassen Listen über die Administrationsoberfläche angezeigt, aber er wird nicht intern durch das System verwendet. Wenn vom Benutzer kein Name definiert wird, vergibt „eZ Publish“ automatish einen einmaligen Namen automatisch bei der Speicherung dieser Klassen-Definition.

Bezeichner <Identifier>
Ist die Kennung ist für den internen Gebrauch. Diese Klassen-Kennungen (Identifikator systemweit) finden insbesondere in den Konfigurationsdateien wie Templates und im PHP-Code Verwendung. Eine Klassen-Kennung kann nur aus Kleinbuchstaben, Ziffern und Unterstrichen bestehen. Die maximale Länge beträgt 50 Zeichen. Zum Beispiel: wenn eine Klasse eine Datenstruktur zur Speicherung von Informationen über Studenten definiert, würde der Bezeichner der Klasse höchstwahrscheinlich " Student " lauten. Wenn vom Benutzer kein Bezeichner definiert wird, vergibt „eZ Publish“ automatish einen einmaligen Namen automatisch bei der Speicherung dieser Klassen-Definition.

Beschreibung <Description>
{???????????? Wäre nett wenn hier jemand etwas Fachwissen spendet. Über Relevanzen innerhalb des Systemes kann ich bisher nur Vermutungen anstellen. Das hilft sicher niemanden.} {edit it}

Objekt Namensschema <Object name pattern>
Das Objekt-Nameschema steuert, wie der Name eines in dieser Klasse erzeugten Objekts (Instanz dieser Klasse) generiert wird. Das Schema besteht üblicherweise aus Attribut-IDs (später beschrieben). Diese weisen eZ Publich zur automatischen Generierung des Objekt<Name>ns an. Jeder Attribut Bezeichner muss durch spitze Klammern eingeschlossen werden. Text außerhalb der spitzen Klammern werden direkt aufgenommen. Wenn vom Benutzer kein Namensschema definiert wird, verwendet eZ Publish automatisch den Bezeichner <Identifier> des ersten Attributes.

URL Alias Namensschema <URL alias name pattern>
Das URL Alias-Namensschema steuert die Generierung der virtuellen URLs (Seite 130 - ezp_4_4_tech_manual.pdf) der Knoten, wenn die Objekte (Instanzen einer Klasse) erstellt werden. Beachten Sie, dass nur der letzten Teil der virtuellen URL betroffen ist. Das Schema funktioniert auf gleicher Weise wie das Objektnamensschema. Text außerhalb der spitzen Klammern wird umgewandelt mit der gewählten Methode der URL Transformation. Wenn vom Benutzer kein Namensschema definiert wird, verwendet eZ Publish automatisch <Name> des Objektes.

Behälter <Container flag>
Das Behälter -Flag steuert, ob eine Instanz der Klasse die Möglichkeit hat, sub Begriffe (oft als untergeordnete Knoten, Unterordnung) zu besitzen oder nicht. Diese Einstellung betrifft nur die Administratoren- Schnittstelle und bietet einen komfortable Umgebung für Administratoren und Content-Autoren. Mit anderen Worten, es kontrolliert keine wirklichen untergeordneten Instanzen, es ist nur eine grafische Kontrolle in der Benutzeroberfläche. {Hier besteht Klärungsbedarf}{edit it}

Standard Sortierung der Unterelemente <Default sorting of children>
Seit 3,9, ist es möglich, während der Bearbeitung der Klassen, die "Standard Sortierung der Unterelemente" zu setzen. Wenn neue Objekte und ihre entsprechenden Knoten in der Struktur erstellt sind, werden die formulierten Sortiereinstellungen auf der Klassenebene verwendet. Mit anderen Worten, wenn Sie in der "Standard Sortierung der Unterelemente" definieren „Priorität/ Aufsteigend“ für die "Folder"-Klasse, werden die Unterpunkte der neu geschaffenen Ordner <Folder> nach ihre Prioritäten sortiert, beginnend mit der niedrigsten Priorität.

Beachten Sie, dass die Sortierparameter für jeden einzelnen Knoten immer verändert werden können. Das geschieht durch die Verwendung der Sortierungssteuerung im Fenster der Unterordner <Sub items>. Die Änderung der „Standard Sortierung der Unterelemente“ innerhalb der Klasse wird keinen Einfluß auf bestehende Elemente haben. Neu neu geschaffene Elemente werden berücksichtigt. Siehe „sort method“ (Seite 102 – ezp_4_4_tech_manual.pdf) und „sort order“ (Seite 96 – ezp_4_4_tech_manual.pdf) für mehr Informationen zu Sortierungs-Einstellungen.

Standard Objekt Verfügbarkeit <Default object availability flag>
Dieses Flag ist die Multi-Language Features, welches eZ seit der Version 3,8 verwendet. Es steuert den Standardwert der "Objekt Verfügbarkeit" für neue Instanzen (Objekte) in der Klasse. Dieses Flag verwendet (auf der Objekt-Ebene) ein Kästchen mit der Aufschrift " Hauptsprache verwenden, wenn keine Übersetzung vorhanden" im Fenster "Languages " in der Administrationsoberfläche. Mit anderen Worten, das Flag setzt die Voreinstellung und kann in jedem Objekt einzeln geändert werden. Ist dieses Flag nicht gesetzt und es existiert nicht in der Hauptsprache oder in einer Übersetzung, dann wird es nicht dargestellt.

Attribute<Attributes>
Wie bereits erwähnt, es ist die Art der Attribute und ihre Anordnung über die sich die tatsächliche
Datenstruktur einer Klasse definiert. Eine Content-Klasse muss mindestens ein Attribut beinhalten. Die Anzahl der Atribute innerhalb einer Content-Klasse sind nicht beschränkt. Klassen-Attribute können jederzeit über die Administrationsoberfläche hinzugefügt, entfernt oder geordnet werden. Jedes Attribut in einer Klasse gilt für alle bestehenden und kommenden Instanzen (Objekte). Wird ein Attribut entfernt, gilt dieses für alle Instanzen inerhalb dieser Klasse.

Obwohl das Hinzufügen und Entfernen von Attributen über die Administrationsoberfläche möglich ist, kann diese Maßnahme in einigen Fällen die Datenbank beschädigen. Dies geschieht meist, wenn es zu viele Instanzen gibt, die aktualisiert werden müssen. Wenn die benötigte Bearbeitungszeit die maximale Ausführungszeit für PHP-Skripte überschreitet, wird die Sequenz unterbrochen und somit die Datenbank wahrscheinlich in einem inkonsistenten Zustand zurückgelassen. Zum Zeitpunkt dieses Schreibens kann dieses Problem nur durch eine Erhöhung der maximalen Ausführungszeit ("max_execution_time" in der "php.ini" gelöst werden. Der Standardwert ist 30 Sekunden, er sollte um ein paar Minuten erhöht werden. Eine zuverlässigere Lösung (PHP-Skript zum Hinzufügen / Entfernen von Attributen und ausführbar innerhalb der Shell) wird wahrscheinlich in der Zukunft hinzugefügt werden.

2.3.3 Class attributes (Klassenattribute)
Eine Content-Klasse besteht aus einem oder mehreren zulässigen Attributen, wenn jedes Attribut durch einen Datentyp vertreten ist. Die Eigenschaften eines Attributes werden durch den jeweiligen Datentyp bestimmt. Ein Attribut setzt sich aus folgenden Elementen zusammen:
- Name <Name>
-Bezeichner – Identifikator <Identifier>
- Generierte Kontrollen <Generic controls>
- Datentyp abhängige Kontrollen <Datatype specific controls>

Name <Name>
Der Name ist ein benutzerfreundlicher Name (frei wählbare Beschreibung) für die Attribute. Zum Beispiel, wenn das Attribut Geburtsdaten speichern soll, wird der Name des Attributs höchstwahrscheinlich "Geburtsdatum" sein. Dieser Name wird in verschiedenen Teilen der Administrationsoberfläche angezeigt, aber er wird nicht intern durch das System verwendet. Der Name eines Attributs kann aus Buchstaben, Ziffern, Leerzeichen und Sonderzeichen bestehen. Die maximale Länge beträgt 255 Zeichen. Wenn vom Benutzer kein Name definiert wird, vergibt „eZ Publish“ automatish einen einmaligen Namen automatisch bei der Speicherung dieser Klassen-Definition.

Bezeichner <Identifier>
Ist die Kennung ist für den internen Gebrauch. Diese Atrtibut-Kennungen (Identifikator systemweit) finden insbesondere in den Konfigurationsdateien wie Templates und im PHP-Code Verwendung. Eine Attribut-Kennung kann nur aus Kleinbuchstaben, Ziffern und Unterstrichen bestehen. Die maximale Länge beträgt 50 Zeichen. Zum Beispiel, wenn das Attribut Geburtsdaten zu speichern soll, wird die Kennung des Attributs wahrscheinlich "Geburtsdatum" sein. Wenn vom Benutzer kein Bezeichner definiert wird, vergibt „eZ Publish“ automatish einen einmaligen Namen automatisch bei der Speicherung der Klassen-Definition.

generierte Kontrollen <Generic controls>
Jedes Attribut hat eine Reihe von generischen Kontrollen. Diese Kontrollen sind gleich für jeden Attribut, unabhängig (aber nicht ungebunden) vom Datentyp des darstellten Attributes. Die generischen Kontrollen sind eine Reihe von Schaltern, die ein-oder ausgeschaltet werden können:
- Erforderlich <Required>
- Durchsuchbar <Searchable>
- Informationssammler <Information collector>
- Übersetzung deaktivieren <Translatable>

Erforderlich <Required>
Der Schalter „Erforderlich“ steuert das Verhalten der Content-Objekte (Instanzen einer Content-Klasse) während der Aktion Speichern. Er ist unabhängig vom Datentyp den dieses Attribut repräsentiert. Wenn das Flag (Schalter) in einem Attribut gesetzt ist, solange alle Eingaben zurückweisen, bis die zu verarbeitenden Informationen eingegeben sind. Ist dieser Schalter nicht gesetzt, wird eZ Publish jede Eingabe ungeschützt akzeptieren. Wenn ein Attribut hinzugefügt wird, ist dieser Schalter nicht gesetzt. Bitte beachten Sie, dass die Validierungsregeln (Gültigkeitprüfung) die eingegebene Daten entsprechend des gewählten Datentypes prüfen. Der Zustand des Attributs (Inhalt oder nicht) ist nur abhängig vom Schalter Erforderlich. Das folgende Beispiel demonstriert, wie diese Funktionen tatsächlich arbeiten.

Lassen Sie uns sagen, dass wir eine Content-Klasse erstellen, die eine Datenstruktur zur Speicherung von Informationen über Häftlinge definiert. Die Klasse würde typischerweise aus verschiedenen Attributen bestehen zur Speicherung von verschiedenen Datentypen:
Name / Identifikationsnummer / Geburtsdatum / Zelle / Block / …
Mindestens der Name und das Geburtsdatum wird zur Speicherung „Erforderlich“. Die Möglichkeit der Speicherung der Daten ohne Namen und / oder Geburtsdaten ist nicht Möglich. Wenn das Geburtsdatum Attribut durch den eingebauten "date "-Datentyp dargestellt wird, wird das System nur die Eingabe akzeptieren, wenn das Geburtsdatum im richtige Datumsformat eingegeben wird.

Durchsuchbar <Searchable>
Der Schalter „Durchsuchbar“ kann steuern ob die über das Attribut gespeicherten Daten von der Suchmaschine indiziert werden sollen oder ob die Links unindexierten bleiben.
Suche Indizierung wird von der Mehrheit der eingebauten Datentypen unterstützt. Bitte beachten Sie die "Datentypen"-Verweise der Referenz Kapitel, um zu sehen welche Datentypen die Such-Indizierung unterstützen.

Informationssammler <Information collector>
{Der Informationssammler- Schalter kann das Verhalten des Attributes im View-Modus zu steuern. Der Standard-Ansicht-Modus führt Informationen in der Anzeige , die im Bearbeitungs-Modus zur Verfügung gestellt wurde. Zum Beispiel bei der Anzeige eines Artikels, wird der Inhalt des Artikels angezeigt. Er kann aber nicht bearbeitet werden. Allerdings, wenn ein Attribut als Sammler markiert ist, ist die Eingabe von Informationen im View-Modus erlaubt. }{edit it}
Anfangs scheint dieses Feature ein wenig seltsam. Allerdings ist es eigentlich ganz praktisch. Zum Beispiel kann es zum schnellem Erstellen einfacher Feedback-Formulare werden verwendet. Mit Hilfe dieser Technik wird der Inhalt eines Formulars erstellt, wenn das Formular per E-Mail an den Administrator der Website (oder an eine angegebene Adresse) abgeschickt wird. Sammlung von Informationen ist nur durch wenige der eingebaute Datentypen unterstützt. Das folgende Beispiel demonstriert, wie dieses Feature zur Erstellung eines einfachen Feedback-Formular genutzt werden kann.

Lassen Sie uns sagen, dass wir eine Content-Klasse namens "Feedback-Formular" mit den folgenden Attributen erstellen: Name / Betreff / Nachrichtentext. Die Attribute Betreff und Nachricht sind als Informationssammler gekennzeichnet. Wenn eine Instanz dieser Klasse sichtbar ist, werden das Betreff- und das Nachricht-Attribut angezeigt als Eingabefelder zusammen mit einer Schaltfläche "Senden" .

Übersetzung deaktivieren <Translatable>
Die „Übersetzung deaktivieren“ -Schalter kontrolliert ob die vorhandenen Daten des Attributes nur in einer vorhandenen Sprache (die Standard-Sprache) gespeichert sollten oder wenn es möglich sein sollte mit den zu übersetzen zusätzlichen Sprachen. Der Übersetzungsmechanismus ist völlig unabhängig von vom Datentyp. Mit anderen Worten, dieser Schalter unabhängig kann vom Datentyp welcher vom Attribut präsentiert ist gewählt werden.

Wenn ein Attribut hinzugefügt wird, ist der „Übersetzung deaktivieren“- Schalter aktiviert. Das Ausschalten wird in der Regel sinnvoll, wenn das Attribut nicht übersetzbaren Eingaben speichern soll. Zum Beispiel wenn die Übersetzung Daten beinhaltet wie numerische Werte, Preise, E-Mails, etc. .
Datentyp abhängige Kontrollen <Datatype specific controls>
Ein Attribut kann eine Reihe von zusätzlichen Kontrollen haben, die spezifisch für den Datentyp sind, den das ausgewählte Attribut darstellen soll. Einige Datentypen ermöglichen feinfühlige Anpassungen, manche nicht. Zum Beispiel bietet der integrierte "Text Zeile" Datentyp zwei Einstellungen: Standard-Wert und maximale Länge.

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